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FVV Segeln - Törnbericht Göcek

Es ist ein früher Samstagmorgen. Die FVV-Crew bricht auf, um an die türkische Ägäis zu fliegen. Der Ausgangshafen des diesjährigen Törns ist Göcek im Golf von Fethyje. Hier wartet eine Oceanis 43 i auf uns, die 7 Besatzungsmitglieder. Einer , die Nummer 7, kommt erst am Sonntagabend, so dass wir es gemütlich angehen lassen. Die Schiffsübernahme verläuft problemlos. Das Schiff, Baujahr 2011, ist in einem tadellosen Zustand und der Einkauf von Proviant geht superschnell über die Bühne. Am nächsten Morgen laufen wir nach einer intensiven Einweisung der Crew aus Göcek aus und machen uns im Golf mit dem Schiff vertraut. Ein schöner Wind ermöglicht es, alle notwendigen Manöver zu üben. Auch das abendliche Anlegen klappt super gut, fast wie Profis.


Am Montag, nachdem Falk nun auch an Bord ist, geht es richtig los. Die erste Bucht ist angesagt, in der wir am Restaurantsteg anlegen möchten. Es ist Kapi, am südwestlichen Rand des Golfes. Auf dem Weg dorthin treibt Marc es wohl doch etwas zu wild und wir verlieren unseren Rettungsring, den wir in einem eleganten „Person über Bord Manöver“ wieder retten. Auch das ist nun geübt, einmal unter Segel, es fehlten 40 cm Bootshakenlänge, und dann unter Motor. Zur Belohnung gibt es eine ruhige Bucht, Schwimmaufenthalt und ein teures, sehr teures Essen direkt am Wasser.

Das muss in den nächsten Tagen preiswerter gehen. Von Kapi aus geht es nach Fethyje. Von der Stadt sehen wir nicht viel, so schön ist es nun wieder auch nicht. Die Buchten reizen uns viel mehr und damit verabschieden wir uns von der Zivilisation und fahren in die Bucht von Tersane. Anlegen mit Anker und Heckleine an Land. Martin und Micha schwimmen gekonnt ans Ufer und befestigen unsere Yacht.  Alles prima und das selbstgemachte Abendessen schmeckt viel besser, als das gekaufte im Restaurant. Auch der nächste Abend in der Drachenbucht verläuft, wenn auch etwas unruhiger durch Schwell ( Querwellen vom offenen Meer ), der in die Bucht reintreibt, problemlos. Nun ist es auch schon wieder soweit, und wir machen uns auf den Rückweg. Der letzte Tag auf See. Abends gibt es wieder einen Superanleger im Hafen. Schiffsrückgabe ohne großartige Kontrolle, alles gut.

Nach rund 130 Seemeilen ist auch dieser Törn wieder zu Ende. Aber wo ein Ende, ist auch bald wieder ein Anfang. Auf geht es, Planung für 2016 machen. Ihr könnt dabei sein, meldet Euch unter FVV-Segeln@fvv.org

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